Am vergangenen Wochenende grillten wir natürlich auch wieder, was bei dem Wetter ein Muss war. Leider planten wir das Ganze etwas zu kurzfristig und bemerkten so erst nach Ladenschluss, dass nur noch alte Grillkohle in der Garage rumlag. Da aber Holkohle hygroskopisch, also
wasseranziehend ist, gab das einen sehr langen Grillabend. Sehr, sehr lang..... Selbst mit unserem Anzündkamin dauerte es schon wesentlich länger, als nur die übliche viertel Stunde. Aber es geht, die Kohle im Grill war auf zwei Seiten verteilt, so das in der Mitte nur indirektes Grillen möglich war. Beim direkten Grillen, also an dem Rand des Grills, war das Fleisch relativ schnell fertig. Bei dem Versuch das Fleisch in der Mitte gar zu bekommen war viel Geduld nötig, natürlich mit Deckel. Durch die Feuchtigkeit der Kohle entstand kaum Hitze im Grill, im höchsten Fall waren es 150°C und im Durchschnitt ca 130°C.
Grillkohle sollte man über längere Zeit am besten in einer verschliessbaren Plastikschachtel aufbewahren oder in mehrere Plastiksäcken einwickeln, die mit Klebeband luftdicht zugeklebt werden. Wenn man dies sowieso schon vergessen hat, dann einfach das direkte Grillen nutzen und so die restliche Grillkohle aufbrauchen. Â
Im Bild seht ihr übgrigens einen ca. 10 Jahre alten Weber Kugelgrill :-)
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Kommentare
Ein Weber Grill kostet zwar etwas mehr als andere Grills aber dafür hat man wirklich lange freude daran. Wir haben eigentlich nur den Grillrost mal erneuert und dann gleich einen aus Edelstahl gekauft und neue Griff sind dran statt den alten Holzgriffen habe wir die aus Kunststoff genommen.